Gesetzliche Krankenkasse mit Zusatzbeitrag
Die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK) erhebt als erste gesetzliche Krankenkasse einen Zusatzbeitrag. Monatlich acht Euro sollen die 30.000 Versicherten der Krankenkasse mehr bezahlen. Der Zusatzbeitrag wird rückwirkend zum 1. Juli von der Kasse eingezogen.
Auch einen Grund hat die GBK für die Beitragserhöhung gefunden. Außergewöhnliche Behandlungskosten für Schwerstkranke haben den erhöhten Finanzbedarf bei der Krankenkasse ausgelöst. Dabei sollte doch der am 1. Januar eingeführte Gesundheitsfonds Kassen nach dem Gesundheitszustand ihrer Mitglieder finanziell angemessen ausstatten.
Mehr als ein Dutzend gesetzliche Krankenkassen hatten im Frühjahr über einen Zusatzbeitrag nachgedacht. Die Gemeinsame Betriebskarankenkasse Köln hat als erste den unsolidarischen Zusatzbeitrag von acht Euro erhoben. Er wird unabhängig vom Einkommen erhoben und ist für die Bezieher niedriger Einkommen besonders schmerzhaft. Bei einem höheren Zusatzbeitrag müßten die Einkommen der Versicherten geprüft werden. Maximal wäre dann ein Prozent des Einkommens als Zusatzbeitrag erlaubt.
Sonderlink: Ulla Schmidts Ministerium für private Dienstwagennutzung


August 19, 2009 







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