Abrufkredit statt Dispokredit bei Überziehung des Girokontos
Ein Minus auf dem Girokonto ist erst einmal nicht schlimm, sondern bei den meisten Leuten wahrscheinlich sogar normal. Doch, wenn das Minus eine höhere Dimension annimmt, dann wird es leicht beängstigend und auch teuer. Wir sprechen vom Überziehungskredit, kurz auch Dispo oder Dispokredit genannt. Er ist praktisch und die Banken räumen ihn für das Girokonto bis zu einer vereinbarten Summe dem Kunden gerne ein. Aber Vorsicht, denn der Dispokredit ist auf die Dauer teuer. Die Banken verlangen unterschiedlich hohe Zinsen dafür. Sie liegen zwischen 7 bis 14,5 % Zinsen pro Jahr. Dauert das Minus auf dem Girokonto nicht allzu lange, dann kann man den Zins einmal in Kauf nehmen, aber weiss man, dass sich der Überziehungskredit länger hinziehen wird, dann wäre es ratsam, sich nach einem Abrufkredit zu erkundigen. Das muss gar nicht bei der Hausbank sein. Beim Abrufkredit hat man auch einen Kreditrahmen, für den man logischerweise auch Zinsen bezahlen muss. Hier sind es aber wesentlich niedrigere Zinsen, sie liegen 4 bis 6 % niedriger als die Dispokredit Zinsen und die Tilgung erfolgt mit einer festen monatlich Rate. Meistens beläuft sich die monatliche Rate auf 2 % des Kreditbetrages. Günstige Angebote erhält man hierzu bei Direktbanken. Möchte man auch keinen Abrufkredit nehmen, so bleibt eigentlich nur noch der Weg, sich nach einer anderen Hausbank umzusehen, die günstigere Konditionen für ein Girokonto anbietet.


März 24, 2009 







Bisher keine Kommentare...sei der Erste!