Ausmaß der Steuersünder-Affäre in der Schweiz größer als angenommen
Bisher waren die Behörden von bis zu 100 Millionen Euro ausgegangen, die die vertraulichen Kontodaten aus der Schweiz in die Staatskasse spülen könnten. Jetzt sind interne Dokumente der Züricher Bank Credit Suisse aufgetaucht, die darauf hindeuten, dass der überwiegende Teil der deutschen Credit-Suisse-Kunden sein Vermögen nur teilweise oder gar nicht versteuert hat. Somit könnte es sich hierbei um einen der größten komplexen Fälle von Steuerhinterziehung durch Deutsche überhaupt handeln.
Auch wenn Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nicht von einer Verschlechterung der Beziehungen Deutschlands zur Schweiz ausgeht, wächst der Druck der EU auf die Regierung in Bern. Das EU-Parlament erwägt sogar Sanktionen, falls die Schweiz in Steuerfragen nicht mehr Kooperationsbereitschaft zeige.


Februar 4, 2010 







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