Banken verkaufen weiter dubiose Anlageprodukte
Eigentlich hätte man es sich auch ohne die Untersuchung der Stiftung Warentest denken können. Die Banker sind nicht schlauer geworden. Und so verkaufen die Banken weiter ihre dubiosen Anlageprodukte. Diese sind für die Kunden oft sehr riskant.
Besonders riskant ist, dass einige Banken immer noch Zertifikate anbieten, wie die der US-Investmentbank Lehman-Brothers, bei denen Tausende deutsche Anleger Millionen Euro verloren haben. Die Experten von Warentest erklären, dass diese Papiere so konstruiert sind, dass sie kaum zu verstehen sind.
Dabei sind die Banken, die solche Papiere auch weiterhin an ihre Kunden verkaufen möchten, sehr erfinderisch geworden. Ganz einfach, sie taufen sie in einen anderen Namen um und so heißen sie nun nicht mehr Anleihen, sondern jetzt werden sie Zertifikate genannt und schon sind sie wieder interessant geworden. Damit nicht genug, denn die Banken locken mit einer Kapitalgarantie. Den Haken dabei verheimlichen sie dennoch oft. Sollte die Bank nämlich Pleite gehen, dann ist das Geld trotzdem verloren. Und doch verkaufen die Banken weiter dubiose Anlageprodukte. Bedenken Sie, dass eine Anlage, die nur das angelegte Kapital sichert ohne sonst eine Rendite oder nur eine geringe, nicht sinnvoll ist.
Darum unser eindringlicher Hinweis: Lassen Sie sich ausführlich beraten! Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen! Holen Sie verschiedene Angebote ein, bevor Sie sich für eine Anlageart entscheiden!


Oktober 30, 2009 







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