Identifikationsnummer: Rentner drohen Nachzahlungen
Das war schon geschickt durchdacht von der Regierung. Mit Einführung der
Identifikationsnummer kann der Fiskus ab 2009 flächendeckend die Daten der Rentenversicherungen mit den Steuerakten abgleichen.
Man spricht davon, dass jeder dritte der 15 Millionen
Rentner Steuern zahlen müsste, dies aber nur ein Bruchteil tut. Da die Meldungen der Rentenversicherer ab dem Jahr 2005 rückwirkend erfolgen,
drohen vielen Rentnern Nachzahlungen.
Mancher wird sich fragen, warum werden die Daten ab 2005 rückwirkend bei Rentnern abgeglichen. Ganz einfach. Seit 2005 wurden die Alterseinkünfte stärker besteuert. Für Bestandsrentner wurde der zu versteuernde Teil der Rente von 27 % auf nunmehr 50 % angehoben und für Neurentner steigt der zu versteuernde Anteil der Rente seit dem Jahr 2006 mit jedem Jahr um 2 %. Ab dem Jahr 2040 sollen die Renten zu 100 % versteuert werden müssen.
Den Rentner kann eigentlich keine Schuld angelastet werden. Oft sind sie schon lange aus der Abgabepflicht der Steuererklärung entlassen worden. Oft wissen sie gar nicht, ob und wieviel sie für ihre Renten an Steuern bezahlen müssten.
Also, Achtung, liebe Rentner, die
neue Steuer-Identifikationsnummer ermöglicht dem Finanzamt, Steuerschuldnern auf die Schliche zu kommen. Eines ist gewiss: den Rentnern drohen Nachzahlungen.
Gepostet von alex
am 29 Mai, 2009 in der Kategorie
Einkommensteuer.
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