Baugeld: Zinsen auf Rekordtief
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins für den Euroraum auf ein Rekordtief von 1,25 Prozent gesenkt. Noch nie in ihrer Geschichte hat die EZB das Geld zu so niedrigen Zinsen an die Banken vergeben. Diese Konditionen werden von den Kreditinstituten auch beim Baugeld an die Kunden weitergegeben.
Aber nicht jede Bank macht gleichgute Angebote. Wer nur seiner Hausbank vertraut, hat nicht immer die besten Konditionen. So sollte man beim Baugeld auch auf die Zinsen anderer Institute schauen. Doch Vorsicht bei Top-Konditionen im Internet. Erst ein verbindliches Angebot zeigt die tatsächlichen Kosten für das benötigte Baugeld. Ganz wichtig ist die Zinsbindung. Die üblichen 10-jährigen Konditionen sind aktuell uninteressanter als Verträge mit einer Laufzeit von 15 oder 20 Jahren. Bei steigenden Marktzinsen ist man mit der langfristigen Zinsbindung im Vorteil. Aber Vorsicht: wenn der Leitzins oder andere Markteinflüsse das Geschäft für die Bank unrentabel machen, kann das Kreditinstitut 10 Jahre nach der vollen Auszahlung den Vertrag mit einer Frist von sechs Monaten kündigen.
Besonders teuer sind Bauspardarlehen, da bei Abschluß der Verträge das Rekortief bei den Zinsen auf Baugeld nicht absehbar war. Alternativ können auch Wohn-Riester-Darlehen geprüft werden. Weitere Angebote bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) seit April für ökologische Neubauten und energiesparende Sanierungen an. “Energieeffizient Bauen” und “ Energieeffizient Sanieren” heißen die neuen Programme der KfW. Außerdem werden seniorengerechte Umbauten mit günstigem Baugeld unterstützt.


April 17, 2009 







Es ist immer sinnvoll, sich über Baugeldkredite bei unterschiedlichen Banken zu informieren. Das Ergebnis zeigt, dass sich die angebotenen Kreditkonditionen eklatant unterscheiden. Man kann dabei also durchaus manchen Euro sparen.