Bad Bank nimmt Aktionären ihre Dividende
Schummellieschen könnte sie auch heißen, die Bad Bank, das Auffangbecken für toxische Wertpapiere. Jetzt sollen die Aktionäre mit ihrer Dividende zur Kasse gebeten werden, um den jährlichen Ausgleichsbetrag an die Bad Bank zu leisten. In einer verworfenen Gesetzesvariante des Bundeskabinetts war noch der Bilanzgewinn zum Begleichen der Schuld herangezogen worden.
Mit dem Gesetz soll den Banken die Gründung von dezentralen Zweckgesellschaften ermöglicht werden, in die sie ihre faulen Papiere auslagern können. Dafür erhalten Sie bundesgarantierte Schuldtitel von der Bad Bank. Damit sollen Wertberichtigungen auf Anlagen, die durch die Finanzkrise dramatisch an Wert verloren haben, vermieden werden. Wertpapiere mit einem (Buch-)Wert von 200 Milliarden Euro sollen in das Auffangbecken einfließen.
Eine Bad Bank für Landesbanken soll später folgen.


Mai 12, 2009 







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