Zinsen für Festgeldkonten bis zu 3,7 Prozent


Die Banken stehen zwar weiter auf der Zinsbremse, dennoch lassen sich deutlich mehr als drei Prozent herausholen, wenn man die Angebote vergleicht. Zu den Top-Angeboten der Woche gehört die estländische Bigbank, die als Spitzenreiter weiterhin 3,3 Prozent für ein einjähriges Festgeld zahlt. Bei einem Sparbetrag von 10.000 Euro zahlen die Esten 3,5 Prozent Zinsen und ab 30.000 Euro bieten sie sogar 3,7 Prozent.



Mit 2,6 Prozent liegt die indische Icici-Bank auf dem zweiten Platz, dicht gefolgt von der niederländischen Akbank und der österreichischen Denizbank mit jeweils 2,5 Prozent für zwölfmonatige Anlagen.

Im Vergleich zur Vorwoche sinkt der Durchschnittszins aller von FMH verglichenen Festgeldkonten mit einjähriger Laufzeit um ein Hundertstel auf 1,33 Prozent. Bei einem zweijährigen Festgeld bietet die Bigbank mit 3,3 bis 3,7 Prozent die gleichen Sätze wie für eine einjährige Anlage und übertrifft auch hier die Konkurrenz. Dahinter folgen die Denizbank mit drei Prozent und die NIBC Direct mit 2,8 Prozent. Mit maximal 2,5 Prozent kann laut FMH rechnen, wer sein Geld auf ein Tagesgeldkonto legt. Dieses Angebot richtet sich jedoch nur an Neukunden der DAB-Bank, die bis Ende Juni maximal 15.000 Euro anlegen können.



Für Bestandskunden bietet weiterhin die Bank of Scotland mit 2,3 Prozent das lukrativste Angebot. Allerdings hat das Geldinstitut eine Zinssenkung auf 2,1 Prozent für den 2. Februar angekündigt. Dann würde die aktuelle Nummer zwei, die Frankfurter Noa-Bank, mit 2,2 Prozent auf Rang eins rücken. Die niederländische NIBC Direct folgt mit 2,1 Prozent dahinter. Innerhalb einer Woche sank der Durchschnittswert der von FMH verglichenen Tagesgeldkonten um ein Hundertstel auf 1,21 Prozent.



Gravierende Unterschiede bestehen bei der Einlagensicherung: Je Kunde haftet die DAB-Bank mit gut 28 Millionen Euro. Bei der Denizbank besteht eine Haftung für 100.000 Euro. Die ersten 50.000 Euro deckt die britische Einlagensicherung bei der Icici-Bank ab. Danach tritt der deutsche Einlagensicherungsfonds ein, der Beträge bis zu 1,5 Millionen je Sparer garantiert. Mit 100.000 Euro lassen die NIBC direct und andere niederländische Geldhäuser ihre Sparer absichern. Bei der Bank of Scotland umfasst die Garantie je Sparer maximal 50.000 britische Pfund (rund 55.000 Euro). Bigbank und Noa-Bank versichern je Kunde ein Vermögen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro.

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1 Antwort zu “Zinsen für Festgeldkonten bis zu 3,7 Prozent”

  1. Es gibt sogar bis zu 4,5, allerdings nur bei 10 Jahren Laufzeit ;)

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