Schiffsbeteiligungen als Anleger-Schnäppchen


Die Wirtschaftskrise hat auch den Seetransport hart getroffen. Klassische Schiffsfonds lassen sich derzeit nahezu gar nicht mehr verkaufen. Doch schon gibt es Spekulanten, die von der Krise profitieren wollen. Das Geschäftsmodell dieser pfiffigen Anbieter klingt einleuchtend, wer heute günstig Anteile an einem notleidenden Schiff erwirbt, kann sie in einigen Jahren teuer verkaufen. Bisher stehen die Anleger diesen Blind Pools noch skeptisch gegenüber. Ob sich diese Schnäppchenfonds für den Anleger wirklich auszahlen, wird man jedoch erst in einigen Jahren sehen. Als erster Schnäppchenjäger hat 2009 das Hamburger Emissionshaus Maritim Equity gemeinsam mit der Reederei Carsten Rehder für je 21,5 Mio $ zwei Containerfrachter erworben. Vor dem Absturz der Schifffahrtsmärkte lagen typgleiche Schiffe bei 45 Mio $.

Der bisherige Marktführer bei klassischen Schiffsfonds, HCI Capital, geht davon aus, dass die wirklich attraktiven Angebote erst in diesem bzw. nächstem Jahr auf dem Markt sein werden. Notverkäufe von Schiffen waren bisher eher selten, da die Banken im eigenen Interesse noch viel Geduld für ihre säumigen Kunden aus der Schifffahrt aufbringen. Ein Verkaufswelle zu Niedrigstpreisen würde nur zu hohen Abschreibungen führen. Auch andere Experten wie z.B. Nordcapital, einem der größten Anbieter von Schiffsbeteiligungen, bezweifeln, dass es ausreichend Gelegenheiten zum Kauf gebrauchter Schiffe zu Schnäppchenpreisen geben wird. Die Fonds werden auch vom fehlenden Interesse der Anleger gebremst. HCI hatte sich 20 Mio. Euro mit seinem Fonds HCI Shipping Opportunity erhofft, konnte bislang aber nur 4 Mio. Euro bei finanzkräftigen Privatleuten einsammeln.




BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNG

Abgesichert bei Berufsunfähigkeit?

Ein guter Berufsunfähigkeitsschutz ist immer wichtiger - jeder vierte Arbeitnehmer muss seinen Job heute aus Gesundheitsgründen schon vor dem Rentenalter aufgeben. Ursache sind meist schwere körperliche Erkrankungen wie Herzinfarkt, Krebs oder Schlaganfall. In Zeiten wachsender Belastung am Arbeitsplatz spielen aber auch seelische Krankheiten eine immer größere Rolle.

 

Die vorzeitige Berufsunfähigkeit ist für viele Betroffene eine finanzielle Katastrophe: Die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung reichen meist nicht annähernd aus, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Zusätzlich wird es immer schwerer, den Rentenversicherungsträgern die eigene Erwerbsminderung überhaupt nachzuweisen.

 

Wer nach schwerer Krankheit oder Unfall nicht auf den gewohnten Lebensstandard verzichten will, braucht heute unbedingt einen privaten Berufsunfähigkeitsschutz.

 

Private BU-Versicherer zahlen bei nachgewiesener Berufsunfähigkeit eine garantierte Rente, außerdem unterstützen sie finanziell bei einer eventuellen Wiedereingliederung in den Job. Wer bereits seit Jahren eine BU-Versicherung im Policenordner hat, sollte mit seinem Versicherer besprechen, ob der Vertrag auf neue, verbraucherfreundlichere Bedingungen umgestellt werden kann.

 

Problem: Viele Altpolicen enthalten eine „abstrakte Verweisungsklausel“: der Versicherer kann dann im Ernstfall die Leistung verweigern, wenn der Versicherte noch in irgendeiner anderen Tätigkeit einsetzbar wäre - notfalls als Hilfsgärtner oder Reinigungskraft. Dabei ist noch nicht einmal von Bedeutung, ob man einen solchen Job praktisch überhaupt bekommen kann. Akzeptabel ist höchstens eine „konkrete Verweisung“: In diesem Fall braucht der Versicherer nur dann nicht zahlen, wenn man tatsächlich eine neue Arbeit hat, deren Entlohnung dem früheren Job entspricht.

 

Ebenfalls wichtig: Die Police sollte eine so genannte Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung enthalten, damit die BU-Rente etwa bei Heirat, Geburt von Kindern oder beruflicher Selbstständigkeit problemlos nach oben angepasst werden kann.

 

Wir zeigen Ihnen, wieviel Sie ausgeben müssen für einen guten Schutz.


Berufsunfähigkeits-Vergleich

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

powered by finanzen.de
Gepostet von Tom am 1 Feb, 2010 in der Kategorie Schiffsbeteiligung. Die Antworten zu diesem Eintrag können mit dem RSS 2.0 Feed verfolgt werden. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von ihrer eigenen Seite setzen.

Kommentar (wird erst nach Freischaltung angezeigt!)