Ist die Schiffsbeteiligung ein auslaufendes Modell?
Eine Schiffsbeteiligung ist eine Kapitalanlage, die zwar Risiken birgt, aber auch eine hohe fast steuerfreie Rendite erwirtschaften kann. Es handelt sich um eine seit ca. 150 Jahren existierende und durchaus bewährte Anlageform.
Es kann sich dabei einerseits um ein gebrauchtes Schiff handeln wie auch um eines, das erst noch neu gebaut werden soll. Investieren kann man heute in ein vielfältiges Angebot. Zum Einen gibt es da die Handelsschiffe wie Tanker, Containerschiffe und Massengutfrachter (Bulker) in verschiedensten Größen als auch z.B. Schiffsbeteiligungen an Fährschiffen und Kreuzfahrtschiffen für Passagiere und Urlauber.
Aufgrund der immer weiter fortschreitenden Globalisierung werden immer mehr Güter gerade auch über den Seeweg transportiert. Wegen der derzeitigen Weltwirtschaftskrise ist zwar vorübergehend mit sinkenden Transportraten im Handel zu rechnen, aber trotzdem ist der weltweite Bedarf an Transport und Passagierschiffen beachtlich.
Schiffsbeteiligungen sind in der Regel geschlossene Fonds und wer eine langfristige Geldanlage mit guten Renditen sucht, kommt an einer Schiffsbeteiligung kaum vorbei. Der Nachteil dieser Anlageform liegt in ihrer langen Bindung des Kapitals von bis zu 20 Jahren, der größte Vorteil in der fast vollständigen Steuerfreiheit der Gewinne durch die Tonnagesteuer. Allerdings besteht mittlerweile die Möglichkeit Schiffsbeteiligungen über einen Zweitmarkt zu verkaufen.
Gepostet von markus
am 12 Feb, 2009 in der Kategorie
Schiffsbeteiligung.
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