Hilfsfonds für Hinterbliebene der Loveparade Opfer in Duisburg
Bundespräsident Christian Wulff hat vorgeschlagen, für die Hinterbliebenen der Loveparade Opfer in Duisburg einen Hilfsfonds einzurichten. Zusätzlich hat er zur Aufbereitung des schrecklichen Unglücks einen Ombudsmann vorgeschlagen. Bei dem Unglück waren 21 Personen ums Leben gekommen. Wulff hat bereits Erfahrungen mit dem Umgang von Katastrophen gemacht. Als er niedersächsischer Ministerpräsident war, geschah das Transrapid-Unglück im Emsland mit 23 Toten. Mit seiner Hilfe wurde zu Spenden aufgerufen und es kamen 750.000 Euro zusammen. So konnte schnell und unbürokratisch geholfen werden. Bei Versicherungen dauert es mitunter lange, bis die Fälle bis ins Detail geprüft worden sind und Gelder fließen können.
Bei der Massenpanik vor einer Woche auf der Loveparade in Duisburg fanden 21 Menschen den Tod, verletzt wurden über 500. Am Samstag fand die große Trauerfeier statt. Der Ruf nach organisatorischen Konsequenzen wurde laut. Die Sicherheit auf solch großen Veranstaltungen muss absolute Priorität erlangen, damit auch künftig die Eltern ihre Kinder und Jugendlichen bedenkenlos auf solche Großveranstaltungen gehen lassen können.
Für den Loveparade-Veranstalter, den Millionär Rainer Schaller, ist es im Moment am wichtigsten, so schnell wie möglich aufzuklären, wie es zu der Katastrophe hatte kommen können. Er wird seinen Teil der Verantwortung übernehmen. Wenn etwas Ruhe eingekehrt ist, will er sich mit den Hinterbliebenen und Angehörigen der Opfer treffen. Vorerst ist die Einrichtung eines Hilfsfonds besonders wichtig, damit durch Spenden aus der Bevölkerung rasch und unbürokratisch geholfen werden kann.


August 2, 2010 







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