Solarstrom – kein Licht am Ende des Tunnels

Das Geschäftsjahr für Unternehmen der Solarbranche war insgesamt gesehen die reinste Katastrophe. Fallende Kurse soweit das Auge reicht und selbst am Markt einst erfolgreiche und etablierte Unternehmen geben Gewinnwarnungen und negative Entwicklungsprognosen aus.

Experten sehen in Sachen Solarstrom rot

Somit wurden Beurteilungen von Analysten für Solarstrom- bzw. Solaranlagenerzeuger reihenweise auf "sell" gestellt. Nach Meinung der Experten lassen hohe Restriktionen am Finanzmarkt Kredite für Unternehmen der Branche teurer werden - deshalb und nicht nur deshalb steigen die Kapitalkosten der Unternehmen. Zwangsläufig schwinden Renditen und die Aussicht so mancher Projekte auf Umsetzung, bzw. Rentabilität.

Makaber ist außerdem die Wirkung des steigenden Ölpreises. Sollte man meinen dass damit alternative Energien stärker in den Fokus rücken ist eher das Gegenteil der Fall. Durch die Verteuerung des Öls wird die klassische und günstigere Strompruduktion nämlich für die Länder wieder interessanter und prominenter. Damit wird auch klar, dass gerade die globale Entwicklung der Gesamtwirtschaft und des Ölpreises entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Solarbranche nehmen wird.

Es gibt im Bereich alternative Energie aber auch positive Zeichen am Horizont - wenn man denn genau hinsieht und etwas optimistisch veranlagt ist. Der designierte amerikanische Energieminister (Steven Chu) kommt aus der Forschung für erneuerbare Energien und könnte sein Wissen aus diesem Bereich gewinnbringend für die gesamte Branche einbringen.

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