Griechenland braucht dringend frisches Geld
Das hochverschuldete Griechenland braucht dringend frisches Geld in den nächsten Monaten. Das Land steckt in einer schweren Krise.
2009 stieg die Neuverschuldung auf fast 13% der jährlichen Wirtschaftsleistung. Besonders hart trifft die Griechen jetzt, dass die Hilfe deutscher Großbanken wohl ausbleiben wird. Aus informierten Kreisen ist zu hören, dass die beiden wichtigsten deutschen Staatsfinanzierer Eurohypo und Hypo Real Estate keine neuen Griechenlandbonds mehr zeichnen wollen.
Die Postbank will ebenfalls kein frisches Geld mehr investieren und die Deutsche Bank will nur noch bei der Platzierung von Anleihen als Investmentbank mitwirken. Auf 43 Milliarden Euro belaufen sich die Schulden der Griechen allein bei den deutschen Banken. Sollten sich außer den Deutschen auch noch Anleihegläubiger aus anderen Ländern von Griechenland abwenden, hätte das Land zudem eine höhere Zinslast zu tragen.
Die Regierung in Athen will nun einen drastischen Sparkurs einschlagen. Die EU-Staaten bemühen sich zwar immer noch um ein Hilfspaket, doch Experten sehen schon die Währungsunion und sogar den Euro in Gefahr.


Februar 26, 2010 







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