Anleihen als planbare Geldanlage

Anleihen haben als planbare Geldanlage einen großen Vorteil. Über die meist lange Zeit bis zur Fälligkeit der Anleihe kommen feste Zinsen zurück. Und am Ende der Laufzeit erhält man seine Einlage zurück. Fast immer, denn wenn der Emittent Pleite macht ist das Geld weg. Was bei staatlichen Schuldnern mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.

Die Nachteile bei Anleihen sind aber auch nicht außer Acht zu lassen. Zinssteigerungen gibt es nicht, da diese über die gesamte Laufzeit festgeschrieben sind. Auch die Inflation zehrt einen Teil der Rendite auf. Wer sich dennoch in Anleihen festlegt hat bei schlechten Konjunkturdaten mehr effektive Rendite als in Zeiten des Booms. Konjunkturpessimisten haben ihre eigene Hoffnung auf Gewinn.

Fonds mit langfristigen Anleihen kaufen und verkaufen Rententitel. Sie handeln aktiv und können unter Berücksichtigung von Zinsen, Inflation, Angebot und Nachfrage mehr für die Kunden herausholen. Gute Anleihemanager holen aus der Geldanlage mehr heraus als der Branchendurchschnitt. Der liegt aktuell bei 3,35 Prozent Rendite pro Jahr.

Das Morningstar-Rating zeigt auf wieviel mehr bei der Rendite drin ist. Die besten Fonds haben auch in schlechten Zeiten eine Rendite von mehr als fünf Prozent, konstant seit Mitte 2007, erzielt. Von der österreichischen Spängler-Bank und dem Versicherungskonzern Axa kamen die besten Fonds im Vergleich. Staatsanleihen und Softwareoptimierung prägen den Fonds der Spängler-Bank, Axa erzielt zusätzliche Gewinne mit Unternehmensanleihen, die aber auch ein deutlich höheres Risiko bergen.

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