Betreuungsgeld soll familiäre Erziehung der Kinder unterstützen
Das von der neuen Regierung in Aussicht gestellte Betreuungsgeld soll die familiäre Erziehung der Kinder unterstützen. Monatlich 150 Euro werden ab 2013 für die Betreuung eines Kindes unter drei Jahren als „Herdprämie“ gezahlt. Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert das Vorhaben der neuen Regierung.
Familienpolitisch ist nach der Meinung des Hauptgeschäftsführers des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, das Betreuungsgeld sinnlos. Er sieht es nur als Bonuszahlung an Besserverdienende, die es sich leisten können mit einem Einkommen eine ganze Familie zu ernähren.
Doch da übersieht Herr Schneider etwas wesentliches. Vielen Familien hilft das Betreuungsgeld jeden Monat durch Arbeit die Familie zu ernähren. Wer immer nur an die Leistungsempfänger denkt, vergißt, daß es die Arbeiter, Angestellten und kleinen Unternehmer sind, die diese Transferleistungen ermöglichen.
Seine Forderung mit den eingeplanten 1,6 Milliarden Euro die Hartz-IV-Sätze für Kinder zu erhöhen, ist hingegen abwegig ohne Ende. Hier würde das Geld wirklich zum Fenster rausgeschmissen werden.
Doch sein Ansatz den Kinder zu helfen könnte man unterstützen, wenn das Geld direkt in die kostenlose Versorgung der Kinder mit Unterrichtsmaterial (Erstausstattung) und einer täglichen warmen Mahlzeit fließen würde.


November 6, 2009 







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