Neue Arbeitsplätze für Deutschland
Vier Millionen neue Arbeitsplätze für Deutschland verspricht der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier bis 2020. Sein “Deutschland-Plan” ist mit vollmundigen Ankündigungen nur so gespickt. Die Vollbeschäftigung will er bis 2020 erreicht haben. Daß zwei Millionen neue Arbeitsplätze in der Industrie, eine Million im Gesundheitswesen und je 500.000 in kreativen Bereichen (Werbung, Kultur, Medien) und Handel / Dienstleistungen tatsächlich entstehen werden, glaubt Steinmeier nur bis er sich abends seine Bettdecke über den Kopf zieht. Doch dann träumt er optimistisch vom Wahlausgang.
Variante 1: Er verliert die Wahl und kann seine Versprechen als verhinderte Chance für Deutschland weiter verkaufen (für die nächste Wahl, falls die SPD ihn läßt).
Variante 2: Er “gewinnt” die Wahl, wird mit Hilfe von Linkspartei und Grünen Kanzler und hält die Wähler beim nächsten Urnengang mit seinen leeren Versprechen wieder hin. Zweimal bis 2020!
Beim Abbau der Arbeitslosigkeit braucht der SPD-Kanzlerkandidat gar keine neuen Arbeitsplätze für Deutschland schaffen. Das kann er sowieso nicht, nur die Rahmenbedingungen sind von ihm zu beeinflussen.
Zu seinem Vorteil kommen immer weniger junge Menschen auf den Arbeitsmarkt und die geburtenstarken Jahrgänge gehen bis 2020 zahlreich in Rente. Aber das machen sie auch ohne Deutschland-Plan und ohne Herrn Steinmeier.
Zu seinem Nachteil entwickelt sich die Einwanderungspolitik der SPD. Immer mehr Einwanderer, zum größten Teil schlecht ausgebildet, strömen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Als Tarifdrücker für die Großkonzerne ideal, gesellschaftspolitisch integrationshemmend.
Nicht nur beim Thema Arbeitsplätze für Deutschland liegt Steinmeier voll daneben und bedient wahlberechtigte Zielguppen. Sein Kompetenzteam ist mit praller Weiblichkeit vollgestopft. Nette Frauenquote, netter Versuch. Doch ledige, kinderlose Lehrerinnen sind nicht der Spiegel unserer Gesellschaft.


August 20, 2009 







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