Porsche beendet Geschäftsjahr mit Milliarden-Verlust

Am Freitag beendet Porsche das Geschäftsjahr und rechnet mit einem Milliarden-Verlust. Mit einem zu erwartenden Vorsteuerverlust von fünf Milliarden Euro wird die Porsche-Holding die Bilanz der vergangenen zwölf Monate abschließen. Statt einem Porsche-Wunder-Ergebnis, daß mehr Gewinn als Umsatz durch Optionspakete erzielt wurde, geht es diesmal tief in den Keller. Kleiner Trost am Rande: Durch die mit Verlust verkauften Optionen auf VW-Aktien, werden eine Milliarde Euro in den Barmittelbestand fließen. Dieses Geld war als Sicherheit für das Optionsgeschäft hinterlegt.

Der Übernahme durch Volkswagen hat Porsche Ex-Vorstand Wendelin Wiedeking mit seiner Großmachtphantasie erst den Weg bereitet. Hier hat sich die Realwirtschaft zu Gunsten von VW durchgesetzt. Die Blase “Leih´ mir Geld, dann schluck´ ich Dich” ist durch die weltweite Finanzkrise geplatzt. Am 13. August werden die Weichen für die Integration von Porsche im VW-Konzern mit einer Grundlagenvereinbarung gestellt.

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