Börse: Meldungen des Tages

Um 7 Uhr brachte uns der weltgrößte Autovermieter Hertz eine nicht unerwarteten Meldung: Am Dienstag (New Yorker Börse, Ortszeit) wurde der Quartalsverlust in Höhe von 25 Cent je Aktie bekannt gegeben. Das Unternehmen ist stärker in die roten Zahlen gerutscht, erwartet aber eine Marktstabilisierung. Analysten waren von einem Verlust von nur 22 Cent je Aktie ausgegangen.

Fünf nach Acht: Die Ergebnisprognose bei Siemens wurde für das laufende Geschäftsjahr gekappt. Mit einem Ergebnis von 1,5 bis 2 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert von 6,6 Milliarden Euro wird jetzt gerechnet. Die Wirtschaftskrise hat auch dem Chemie- und Pharma-Giganten Bayer das Quartalsergebnis verhagelt. Umsatz und operatives Ergebnis gingen im ersten Quartal kräftig zurück. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) sowie vor Sondereinflüssen sank auf 1,69 Mrd. Euro - im Vorjahreszeitraum waren es noch 2,18 Mrd. Euro.

Zehn Minuten später: Ein Drittel weniger Softwarelizenzen hat SAP in dem abgeschlossenen Quartal verkauft. Die Erlöse sind parallel um 33 Prozent auf 418 Millionen Euro zurückgegangen. Der operative Gewinn hat bei 332 Millionen Euro acht Prozent unter dem Vorjahr gelegen. Mit 204 Millionen Euro Überschuß war ein Rückgang von 16 Prozent zu verzeichnen.

Eine halbe Stunde danach: Der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal ist zum Jahresbeginn bei Umsatz und Ergebnis eingebrochen. Das Unternehmen wies im ersten Quartal dieses Jahres einen Nettoverlust von 1,1 Milliarden Dollar aus, nach einem Gewinn von 2,4 Milliarden Dollar vor einem Jahr. Der Quartalsumsatz halbierte sich von rund 30 auf 15 Milliarden Dollar, teilte das Unternehmen in Luxemburg mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stürzte von 2,8 Milliarden Dollar auf 883 Millionen Dollar.

Die Kollegen nippen lustlos am Morgenkaffee, kraftlos bewegt sich der Zeiger auf meiner Uhr. 8:56 Uhr: Der Rückgang der Öl- und Gaspreise hat auch beim niederländisch-britischen Ölkonzern Royal Dutch Shell im ersten Quartal 2009 deutliche Spuren hinterlassen. Der Gewinn sank um 58 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar. Das teilte der Konzern am Mittwoch mit. Bereits am Vortag hatte Konkurrent BP einen ähnlich starken Einbruch der Ergebnisse gemeldet. Seinen Aktionären will Shell für das erste Quartal eine Dividende von 0,42 Dollar je Aktie zahlen, was einem Plus von fünf Prozent zum Vorjahr entspricht.

Ich freue mich auf mein langes Wochenende und notiere mir für den Donnerstag Abend “Gartentor sichern, alles festbinden. Freinacht” Damit sich bei mir keine Verluste einstellen und ich nicht mit dem Bollerwagen durch die Gemeinde fahren muß, auf der Suche nach dem vermissten Pflanzkübel vom Hauseingang. Biergarten auf ein Weißbier wäre schön.

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