Aktienverkauf der Google-Gründer geplant


Es geht nicht nur um Geld bei dem geplanten Aktienverkauf, der Käufer erwirbt gleichzeitig Stimmrechte. Für die Google-Gründer würden am Ende des Verkaufsmarathons nur 48 Prozent der Stimmrechte bleiben. Aktienverkäufe im Milliardenwert sind von den beiden Google-Gründern Sergey Brin und Larry Page für die nächsten Jahre geplant. Wie Google jetzt der US-Börsenaufsicht SEC mitteilte, könnte sich in den kommenden fünf Jahren laut einem Verkaufsplan jeder von ihnen von jeweils bis zu 5 Millionen Aktien trennen. Diese Anteile würden nach aktuellem Kurs einen Gesamtwert von 5,5 Milliarden Dollar ausmachen.



Bei einer kompletten Ausschöpfung des Verkaufskontingents für die kommenden fünf Jahre, lägen die gemeinsamen Stimmrechte der Gründer des Internet-Konzerns nur noch bei 48%. Sie könnten allerdings auch die Verkäufe stoppen oder eine geringere Aktienmenge abstoßen. Mit den sogenannten Klasse-B-Aktien der Google-Gründer sind auch viele Stimmrechte verbunden, so dass die Anteilsscheine mehr als nur Geld wert sind. Lediglich 18 Prozent des Google-Kapitals, d.h. 57,7 Millionen Aktien kontrollieren Page und Brin derzeit, aber 59 Prozent der Stimmrechte. Um Aktienverkäufe zu ordnen und von der Geschäftsentwicklung der Unternehmen abzukoppeln, sind solche mehrjährigen Verkaufspläne für Top-Manager in den USA durchaus üblich.

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