Welthandel hat 2009 seinen bisher stärksten Einbruch
Der Welthandel hat 2009 seinen bisher stärksten Einbruch seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges erlebt. Wie der Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf, Pascal Lamy, jetzt mitteilte, ist der Austausch von Waren und Dienstleistungen gegenüber dem Vorjahr um zwölf % zurückgegangen.
War die WTO Anfang Dezember noch von einem Rückgang von 10 % ausgegangenen, hatten die Folgen der Wirtschaftskrise in den Industrieländern doch zu einem größeren Einbruch geführt. Ein Streitpunkt der 2001 begonnenen und dann ins Stocken geratenen Verhandlungen ist die Frage, inwieweit ärmere Länder ihre Märkte für Waren aus Industrieländern öffnen und so deren Konkurrenz ertragen müssen.
Der Abschluss der sogenannten Doha-Runde zur Liberalisierung des weltweiten Handels in diesem Jahr sei daher noch dringlicher. Gegenstand dieser Verhandlungen sind der Abbau von Handelsschranken wie Zöllen oder Einfuhrkontingenten, aber auch Fragen des geistigen Eigentums.


Februar 25, 2010 







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