Milliardenverlust im Jahr 2008 bei der Deutschen Post

Am 25.02.2009, also gestern, teilte die Deutsche Post mit, dass sie im Jahr 2008 einen Netto-Verlust in Höhe von knapp 1,7 Milliarden Euro gemacht hat. Vor rund zehn Jahren wurde die damalige Bundespost privatisiert. Im Jahr 2000 folgte der Börsengang. Der Verlust im Geschäftsjahr 2008 ist der erste seit der Privatisierung. Das konjunkturelle Umfeld ist anhaltend problematisch. Prognosen für die Folgezeit sind ganz schwierig. Man hat sich bei der Deutschen Post vorgenommen, dass so ein Milliardenverlust nicht mehr passieren darf. Bis etwa Ende 2010 will man mindestens eine Milliarde Euro einsparen. Für 2008 sollen die Aktionäre eine auf 60 Cent reduzierte Dividende je Aktie erhalten. Wenn wundert es, dass kaum jemand über diesen großen Verlust verwundert war bei der allgemeinen derzeitig schlechten Marktlage.

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