Kürzungen von Werbe-Budgets in der Autobranche
Im Zuge der Wirtschaftskrise haben viele Firmen ihre Werbung kräftig zurückgefahren. Unter dieser Zurückhaltung der Automobilindustrie hatte besonders der Zeitungsmarkt zu leiden. Einer Studie zufolge hat die deutsche Automobilindustrie ihr Werbe-Budget erheblich gekürzt. Laut
„Automobilwoche“ gab der Fahrzeugmarkt 2009 9 % weniger als im Vorjahr, nämlich 1,73 Milliarden für Werbung aus. Unter dem Begriff Fahrzeugmarkt sind nicht nur Pkw- und Nutzfahrzeuge gemeint, sondern auch Zweiräder, Reisemobile, Autohandel sowie Zubehör- und Reifenindustrie.
Mit einem Minus von 27,8 Prozent auf 23,2 Millionen Euro mussten die Fachzeitschriften den größten Rückgang an Werbeeinnahmen verkraften. Die Publikumszeitschriften hatten ein Minus von 21,7 Prozent auf 268 Millionen zu verzeichnen. Für Zeitungsanzeigen gaben die Firmen 492,6 Millionen Euro aus, was einem Minus von 9,7 Prozent entspricht. Auch Fernsehen und Radio blieben von diesem Rückgang nicht verschont. Dennoch konnten die Fernsehsender trotz einer Kürzung von 6,6 Prozent immer noch 647,2 Millionen Euro einnehmen, weil die Unternehmen aus der Fahrzeugbranche einen Großteil ihres Marketingbudgets für die Schaltung von TV-Spots ausgaben. Mit 228,5 Millionen Euro blieben die Einnahmen für Hörfunk-Spots ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres.
Gepostet von Tom
am 29 Jan, 2010 in der Kategorie
Allgemein.
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