Was tun, wenn das Geld nicht mehr für die Beiträge der Versicherungen reicht?
Damit rechnet keiner. Aber, was geschieht wirklich, wenn das Geld nicht mehr für die Beiträge der Versicherungen reicht? Es gibt durchaus mehrere Möglichkeiten ohne gleich den Versicherungsschutz zu verlieren. Ein momentaner finanzieller Engpass ist jederzeit und bei jeder Person möglich. Wichtig zu wissen: Man muss die Versicherungen nicht gleich kündigen, wenn man mal nicht flüssig ist. Der Bund der Versicherten teilt mit, dass man den Vertrag ruhend stellen kann. Bei einigen Versicherungen ist es möglich, dass man für eine bestimmte Dauer keine Beiträge zahlen muss. Aber man muss aufpassen, denn z.B. bei der Berufsunfähigkeits-Police oder der Risikolebensversicherung, die im Todesfall die Angehörigen absichern soll, besteht in der Zeit, in der keine Beiträge geleistet werden, kein Versicherungsschutz. Deshalb sollte man zur Alternative greifen und die Beiträge stunden lassen. Dann behält man den wichtigen Versicherungsschutz. Wenn es mit dem Geld eng wird, sollte man generell überprüfen, ob alle Versicherungen nötig sind. Die sicherlich wichtigsten, die man nie kündigen sollte, sind die Haftpflicht-, die Kfz-Haftpflicht-, die Berufsunfähigkeits-, die Risikolebensversicherung. Für Wohneigentümer ist zudem die Wohngebäudeversicherung zwingend. Auch eine Unfall- und eine Hausratversicherung bewährt sich. Sparen dagegen kann man sich die Insassen-Unfallversicherung, denn die Kfz-Haftpflicht des Fahrers bzw. des Unfallverursachers zahlt bei einem Unfall sowieso. Möchte man eine Versicherung kündigen, so sollte man die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein schicken. Und man muss diese drei Monate vor Ablauf eines Versicherungsjahres tun, sonst verlängert sich die Versicherung um ein weiteres Jahr.


Februar 19, 2009 







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