Deutsche Post will Briefporto erhöhen
Schlechte Nachrichten für den Postkunden: Das Porto für Briefe soll erhöht werden. Mittelfristig will die Deutsche Post die Kosten für den Standardbrief von 55 Cent anheben. Dank der strengen Regulierungen wird es aber in diesem Jahr noch keine Verteuerung geben. Der für das Briefgeschäft zuständige Postvorstand Jürgen Gerdes teilte der Süddeutschen Zeitung vom vergangenen Donnerstag mit, dass die Preise für einen Standardbrief seit 1997 stabil und für Geschäftskunden sogar gesunken seien. In Zukunft wird das Unternehmen aber um eine Preiserhöhung nicht herumkommen. Da die Preise aber streng reguliert seien, könne man für 2010 garantieren, dass es im nationalen Briefgeschäft keine Preiserhöhungen geben wird.
Außerdem werde derzeit die Erhöhung der Zahl der Briefkästen geprüft, um eine bessere Versorgung zu gewährleisten. Das Ziel sei es, den Service durch ständige Prüfung der Standorte und Anzahl der Briefkästen zu erhöhen. Gerdes betonte hierbei die Nähe zum Kunden als wichtigen Aspekt. Demnach gibt es in Deutschland derzeit 109 000 Briefkästen. Ziel sei es weiterhin, die Anzahl der Post-Außenstellen von 17 000 in den nächsten drei Jahren auf 24 000 zu auszubauen. Der Konzern ist derzeit dabei, eigene Filialen umzuwandeln, um sie dann von externen Anbietern wie Lebensmittelhändlern betreiben zu lassen. Auch ist Gerdes von dem Erfolg des geplanten Online-Briefes überzeugt, für den die Deutsche Post gerade eine Zusammenarbeit mit dem ADAC beschlossen hat. Der ADAC verfügt über 17 Millionen Mitglieder, was laut Gerdes eine sehr gute Basis sei.


Januar 22, 2010 







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