Continental-Umsatz bricht im ersten Quartal 2009 ein
Die Automobilkrise hat den Zulieferer Continental in die roten Zahlen gerissen. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) wies das Ergebnis ein Minus von 165 Millionen Euro aus. Im ersten Quartal 2008 konnte noch ein EBIT von 456,7 Millionen Euro erzielt werden. In den ersten drei Monaten dieses Jahres sank der Umsatz jedoch dramatisch um 35,2 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Mit einer deutlichen Belebung der Umsätze und der operativen Ergebnissen rechnet man bei Conti für das zweite Quartal.
Trotz des größten Kostensenkungsprogramms der Unternehmensgeschichte konnte Conti wegen des Umsatzeinbruchs die roten Zahlen nicht vermeiden. Obwohl es enorme Markterschütterungen gegeben hat, sind die mit den Kredit gebenden Banken vereinbarten Finanzkennzahlen eingehalten worden, so das Unternehmen.
In spätestens 100 Tagen soll ein gemeinsames Zukunftskonzept zur künftigen Zusammenarbeit mit dem ebenfalls angeschlagenen Großaktionär Schaeffler vorgelegt werden. Beide Unternehmen sind hoch verschuldet. Schaeffler hat sich mit der Conti-Übernahme verhoben und bittet um Staatshilfen.


April 29, 2009 







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